Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 
 
 
 
 
 
 
 

Informationen zum Neugeborenenhörscreening

Bei 1 bis 2 von 1.000 Neugeborenen liegt eine angeborene Hörstörung vor. Bei Risikokindern, z.B. Frühgeborenen oder Kindern aus Familien mit bekannten Schwerhörigkeiten werden Hörstörungen bei 50 bis 100 von 1.000 Neugeborenen beobachtet.

hoerenOhne gezielte Untersuchungen werden Hörbeeinträchtigungen meist erst im dritten Lebensjahr und somit zu spät für eine normale Sprachentwicklung entdeckt. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass der Beginn der Therapie einer Schwerhörigkeit im ersten Lebensjahr entscheidend ist, um einem Kind mit einer Hörstörung eine normale Sprachentwicklung zu ermöglichen.

Es ist möglich, die Hörfähigkeit eines Neugeborenen durch geeignete Messsysteme wenige Tage nach der Geburt zu untersuchen.

Für das Neugeborenenhörscreening haben zwei Testverfahren Bedeutung erlangt. Zum einen handelt es sich um die Messung der otoakustischen Emissionen (OAE) und zum anderen um die Ableitung akustisch evozierter Potentiale (AEP) beispielsweise mittels Hirnstammaudiometrie (ABR = auditory brainstem response). Letzteres Untersuchungsverfahren wird für Kinder mit Risikofaktoren empfohlen sowie für Kinder, die in der Erstuntersuchung mittels OAE-Messung auffällige Befunde zeigen.

Weitere Informationen zum Neugeborenenhörscreening

Neugeborenenhörscreening in Sachsen-Anhalt - Ergebnisse des Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt

Icon PDF_32px 2015 (Kapitel 18 aus dem Jahresbericht des Felbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt)
Icon PDF_32px 2014 (Kapitel 18 aus dem Jahresbericht des Felbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt)
Icon PDF_32px 2013 (Kapitel 18 aus dem Jahresbericht des Felbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt)
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Letzte Änderung: 19.01.2017 - Ansprechpartner: Webmaster
 
 
 
 
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